Embryo
PRÄNATALE SEELENPRÄGUNG
Erklärung:
Der bekannte Psychotherapeut Arthur Janov (Der Urschrei) räumt der pränatalen Erfahrung viel Platz ein. Er ist der Auffassung, dass das Leben im Mutterleib der Vorläufer für den Rest unseres Lebens ist. Bewusste Mütter – also Mütter die in der Schwangerschaft achtsam mit sich umgehen, auf die Gesundheit und Ernährung achten, hochwertige Nahrungsmitteln konsumieren und ein emotionales und seelisches Gleichgewicht beibehalten – gewähren ihrem Kind viele Vorteile.
Janov ist der Auffassung, dass pränatale Erfahrungen und das Geburtstrauma sich in unserem Nervensystem einspeichern und sich diese tiefsitzenden Erfahrungen im späteren Leben als psychische Probleme oder Krankheiten auswirken.
Weiters kann ein Mangel an Liebe nach der Geburt, gerade da ein Säugling neben der Grundversorgung auch viel liebevolle Zuwendung, Streicheleinheiten und Berührungen braucht, ebenso schädliche Auswirkungen haben für die Persönlichkeitsentwicklung.
Janov belegt dies mit wissenschaftlichen Beweisen, um zu demonstrieren, wie die Bildung des Nervensystems, vor allem die neuralen Verknüpfungen des Gehirns und der Hormone, durch liebevolle Zuwendung, oder durch Liebesmangel beeinflusst werden kann – sowohl vor als auch nach der Geburt.
Das Körpergedächtnis des Menschen speichert vom Moment der Zeugung alles in seinen Zellen ab.
Die Aussage von Arthur Janov sollte zu denken geben:
„Ich praktiziere nun seit mehr als dreißig Jahren und habe jede mögliche Kombination von geistig-seelischen Erkrankungen gesehen. Ich habe gesehen, was schlechte Familienverhältnisse, was Waisenhäuser und Ablehnung, was Vergewaltigung und Inzest anrichten können. Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass Geburts- und Vorgeburtstraumata stärker sind als beinahe jede Art von späterem Trauma. Denn beim Geburtsvorgang wird festgelegt, wie später unser Leben verlaufen wird. Persönlichkeitsmerkmale werden eingraviert, die Art, die Welt zu sehen, wird eingeprägt, Einstellungen werden geformt. Was wir werden, ist in der Geburtsmatrix schon zu sehen“
Für viele mag die Vorstellung eines „Geburtstraumas“ weit hergeholt oder sogar übertrieben erscheinen, aber das Geburtstrauma ist eine wahre und auch messbare Erfahrung.
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Entbindungspraktik
Weiters sagt Arthur Janov über die Entbindungspraktik:
„Es ist eines der großen Paradoxa der menschlichen Gesellschaft, dass unsere angeblich fortschrittlichsten Methoden die primitivsten Ergebnisse hervorgebracht haben und dass wir bei den primitivsten Völkern die fortschrittlichste (das heißt, natürlichste und vorteilhafteste) Entbindungspraktik finden: die einfache Methode des Niederhockens und Gebärens. Die moderne Technologie sollte nicht natürliche Prozesse verhindern, sondern dazu verwendet werden, diese Prozesse zu unterstützen.“
Diesen tiefsitzenden Traumen werden viel zu wenig Beachtung geschenkt, obwohl viele Prägungen und Verletzungen aus der pränatalen Phase und / oder der Geburt hergeleitet werden können.
Der Verlauf der Schwangerschaft, die seelische Verfassung und der Gemütszustand der Mutter haben prägenden Einfluss auf das Ungeborene.
Schwangerschaftsverlauf
Somit stellen sich folgende Fragen:
Wie verlief die Schwangerschaft?
Gab es eventuell während der Schwangerschaft Komplikationen, wie z.B. Blutungen, Gefahr eines Abortus? Konsumierte die Mutter Alkohol, Drogen oder Nikotin?
Gab es Ereignisse und Vorkommnisse, die die Mutter belasteten z.B. Todesfall während der Schwangerschaft, finanzielle Probleme. Beziehungsprobleme, familiäre Probleme, Depressionen oder Suizidgedanken usw.
War man ein Wunschkind?
Freuten sich beide Eltern auf das Kind? War man ein geplantes Kind? Gab es möglicherweise Abtreibungsüberlegungen, oder sogar einen Abtreibungsversuch?
Wünschten sich die Eltern ein andersgeschlechtliches Kind?
War den Eltern das Geschlecht des Kindes egal? Waren sie enttäuscht über das Geschlecht des Kindes?
Wie verlief die Geburt?
Kam man „planmäßig“, oder früher bzw. später als der errechnete Geburtstermin auf die Welt? War es eine Geburt durch Kaiserschnitt? Gab es Komplikationen bei der Geburt? Wurde man durch Geburtszange oder Saugglocke ins Leben geholt?
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Auswirkungen
Wie wirken sich pränatale Prägungen bzw. das Geburtstrauma aus?
Wie schon von Arthur Janov untersucht, prägen sich diese Erlebnisse tief in das Körpergedächtnis ein und bestimmen unser weiteres Leben.
Es ist anzunehmen, dass bei einem Großteil der Menschen solche Prägungen vorhanden sind – in unterschiedlichen Abstufungen.
Gab es beispielsweise von der Mutter während der Schwangerschaft Abtreibungsüberlegungen, dann wird man im Mutterleib schon mit massiven Todesängsten konfrontiert. Weiters stellt dies einen großen Vertrauensbruch dar „meine Mutter will mich nicht“ – ein tiefsitzendes Gefühl von Unsicherheit und Verlustangst– das sich wie ein roter Faden durch das spätere Leben zieht.
Ein weiteres Beispiel ist, wenn sich die Eltern ein andersgeschlechtliches Kind wünschen und dies während der Schwangerschaft auch immer wieder zum Ausdruck bringen. Beim Ungeborenen entsteht die Prägung „mit mir stimmt etwas nicht“.
Unbewusst prägt sich ein – „ich darf kein Mädchen, oder ich darf kein Bub sein, denn sonst bin ich für meine Eltern eine Enttäuschung“. Im Kindesalter versucht man dann unbewusst den Wunschvorstellungen der Eltern zu entsprechen und versucht als Mädchen besonders wild zu sein und als Bub besonders sanft und lieb. Es werden vermehrt die andersgeschlechtlichen Attribute gelebt und die eigengeschlechtlichen verdrängt.
Erste Fotos
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Seine Majestät das Kind
Problematisch kann dies dann als Erwachsener werden, man identifiziert sich nicht mit seinem eigenen Geschlecht, lehnt es ab oder fühlt sich im Extremfall sogar im falschen Körper.
Können Schwangere etwas tun, um ihr Kind zu unterstützen?
Ja, es gibt Methoden, mit dem Kind Kontakt aufzunehmen und mit ihm schon im Mutterleib zu kommunizieren. Sich mit dem Ungeborenen zu beschäftigen und ihm dadurch Geborgenheit und das Gefühl des Erwünschtseins zu vermitteln.
Licht in Schatten
Energetische Geburtsvorbereitung:
Ist ein Auseinandersetzen mit körperlichen und seelischen Veränderungen in der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der Zeit danach. In übender Form und durch Information werden spätere, unter Umständen als belastend empfundene Situationen, vorweggenommen und bearbeitet.
Geburtsvorbereitung kann:
* Ängste abbauen
* Schwangerschafts- und Geburtserleben positiv beeinflussen
* Entspannung vermitteln
* Komplikationen in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett vermeiden helfen
* Auf die Elternschaft vorbereiten
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Prägungen
Auch Sie haben Seelenprägungen:
Grundsätzlich hat jeder Mensch pränatale Seelenprägungen, die er in seinem Zellgedächtnis gespeichert hat. Diese Prägungen begleiten uns wie ein roter Faden und blockieren die Entfaltung unseres wahren Selbst.
Eine Heilungsvariante ist dann anzuraten, wenn z.B. unerwünschte Schwangerschaft, Abtreibungsüberlegungen der Mutter, das „falsche“ Geschlecht, Komplikationen bei der Geburt, etc., vorlagen.
Heilung mit Annahme
Worin besteht die Heilung?
Heilung geschieht immer dann, wenn Erlebnisse und Prägungen ins Bewusstsein geholt, angeschaut und danach losgelassen werden. Dies erfordert eine Auseinandersetzung mit dem Thema und die Bereitschaft, sich darauf einzulassen.









